Das Coronavirus sorgt bei vielen Menschen für Unsicherheit und teilweise Ratlosigkeit. Viele Fragen tauchen mit einem Mal auf. Bei diesen Hotlines kannst du dich informieren. Egal, ob du den Verdacht hast, infiziert zu sein oder ob du beispielsweise an Vorerkrankungen leidest. Auch für Menschen mit Behinderungen gibt es entsprechende Auskünfte und Anlaufstellen.

Verdacht auf Ansteckung mit Corona?

Gehe bitte nicht ohne vorherige telefonische Anmeldung zu deinem Hausarzt oder in eine Klinik. Der erste Schritt führt über einen Telefonanruf beim Hausarzt oder du wählst die 116117 – die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Falls du dir Sorgen machst, dich mit dem Coronavirus infiziert zu haben.

Bundesweite Telefonnummern zum Thema Coronavirus

Für Fragen zu Patientenrechten und Gesundheitsthemen kannst du dich an die Unabhängige Patientenberatung Deutschland unter Telefon: 0800 011 77 22 – wenden. Aktuell wird telefonisch derzeit von montags bis freitags, 8.00 bis 18.00 Uhr beraten.

Eine weitere telefonische Anlaufstelle zu Fragen zu Corona ist das Bürgertelefon des Bundesministerium für Gesundheit unter Telefon: 030 346 465 100. Erreichbar ist diese Nummer immer montags bis donnerstags von 8.00 bis 18.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr. Ebenfalls zur Verfügung steht die Allgemeine Erstinformation und Kontaktvermittlung unter der Behördennummer 115 (www.115.de).

Hilfe für Menschen mit Behinderungen

Den Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte erreichst du per Fax: 030 340 60 66 – 07, per E-Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de. Eine Videosprechstunde bietet das Gebärdentelefon an.

Du hast Sorgen und Ängste?

Du fühlst dich einsam, traurig oder hast Ängste: Diese Sorgen kann man teilen. Hole dir Hilfe bei der Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 oder 116 123 – Dein Anruf ist kostenfrei und wird anonym behandelt.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Nummer 08000 116 016 –  und via Online-Beratung werden Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr unterstützt. (Bitte hier keine Fragen zum Coronavirus stellen).

Überfordert mit Kindern oder der Familie?

Wenn du dir Sorgen um dein Kind machst, dich überfordert oder manchmal sogar hilflos fühlst, ist das Elterntelefon unter  0800 111 0550 für dich da. Speziell ausgebildeten Berater­innen und Berater wissen, vor welchen Herausforderungen Eltern stehen und unterstützen dich, Lösungen zu finden. (Anonym und kostenlos, vom Handy und Festnetz, montags bis freitags, 9.00 bis 11.00 Uhr sowie dienstags und donnerstags, 17.00 bis 19.00 Uhr.)

Nummer gegen Kummer

Du hast Stress mit Eltern, Freunden oder Mitschülern? Mobbing oder Abzocke im Internet oder Klassenzimmer? Angst, Missbrauch, Essstörungen, Depression oder Sucht? Die Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche ist montags bis samstags, 14.00 bis 20.00 Uhr unter der Rufnummer 116 111 erreichbar.

Hotline für Senioren in der Corona-Krise

Die Hotline „Silbertelefon“ will älteren Menschen in der Coronakrise beistehen. Mit Rat und einem offenen Ohr. Die kostenlosen Telefonnummer 0800 470 80 90 – ist täglich zwischen 8.00 Und 22.00 Uhr zu erreichen.

Hilfe für Risikogruppen

Du gehörst zur Corona-Risiko-Gruppe und benötigen Unterstützung? Das Projekt Gemeinsschaft.Online sagt in deiner Nachbarschaft Bescheid und besorgt dir Hilfe unter 07172 9340048 (hier können ortsübliche Telefongebühren anfallen).